Man man man, da sind schon wieder beinahe zwei Wochen verstrichen ohne das ich hier Senf, respektive Mist abgeliefert habe. Wo fang ich an? Was war der Stand vor zwei Wochen? Achja, eine Woche Urlaub stand an, in der ich mir vornahm ein Klapprad weiterzubauen. Nun, immerhin habe ich mir die benötigten Teile und Mittel gekauft und muss nur noch anfangen. Wer mich kennt weiß, dass da der Hase im Pfeffer liegt.

An meinem Geburtstag hatte mich ein ehemaliger Kommilitone angerufen und da wir eigentlich immer rumspinnen und dabei von einem Thema ins nächste springen hat er mir im Laufe der Unterhaltung den Floh ins Ohr gesetzt, ein Buch zu schreiben. Ich hab mir sogar schon Notizen gemacht, den Protagonisten grob umrissen, einen Handlungsrahmen entworfen und dem ganzen Ding einen Arbeitstitel gegeben. Aber wenn du den ersten Absatz nochmal erinnerst, bekommst du eine ungefähre Ahnung, was das für eine Bedeutung hat.

Achso, dann stieg vor ein paar Tagen noch unser treuer 13 Jahre alte Backofen aus. Aber anders als bei Fahrrädern und Büchern gibt es hier deutlich weniger Arbeitsschritte, um was zu erreichen. Nämlich zu Ikea fahren (wo der alte auch herkam) und zu klären, ob die Abmessungen noch immer die gleichen sind, dort einen neuen (viel besseren) Backofen zu kaufen, Dank der eigenen Deppertheit die falsche Autobahnauffahrt nehmen, um zum Baumarkt zu kommen und so einen 15 km Umweg zum Schuko-Stecker (die verkaufen die Dinger nur ohne Stecker aber mit Kabel (nein, nicht Heidi... 🙄)) zu fahren. Dann alles nach Hause bringen, über Nacht aklimatisieren lassen. Oder wie nennst du das, wenn du zu faul bist, etwas gleich zu erledigen? Langer Rede kurzer Sinn: Vorhin hab ich das neue Ding angeschlossen und den kaputten alten wieder zu seiner schwedischen Mutti gebracht. Jetzt läuft noch die Erstinbetriebnahme und dann können wir endlich wieder ungesundes Zeug aufbacken. Woohoo!!! Das für mich besondere an der Anekdote ist aber, dass es nur 24 Stunden gedauert hat, einen neuen Backofen zu kaufen und in betrieb zu nehmen (inkl. Entsorgung Altgerät).

So, keinen Bock mehr. Bis demnächst.

Was war das für ein schöner Geburtstag! Er begann entspannt, es wurde viel mit den Jungs gedaddelt, es gab Erdbeertorte, ich habe mit Monsieur Hulot über die ostmoderne Architektur am Beispiel WBS 70 geredet und zum Abend gingen wir in einem Gasthaus essen, dessen Eröffnung ich 1992 beiwohnte. Dort aß ich ein sehr gutes Rumpsteak vom Neuseeländischen Rind, dass Gerüchten zufolge ausschließlich mit frischem, grünem Gras gefüttert um von Hand massiert wurde. Wer weiß… Danach ging ich nochmal in die Wohngebietskneipe, in der ich alte und neue Freund:innen, einen ehemaligen Klassenkameraden, mit dem von der 1. bis zur 10. Klasse (nicht immer) die Schulbank teilte und natürlich DEN Wirt. Danke für den schönen Tag und Abend.

Doch damit nicht genug des Dankes. Mein besonderer Dank geht an Monsieur Hulot für seinen schönen Text über meine absurde Situation der letzten Tage! Der kam zwar schon vor meinem Geburtstag aber das wusste er ja nicht. Weiterer Dank geht an die Typen aus‘m IRC – Dufte Truppe, wirklich! Und nicht zu vergessen sind da natürlich die sich selbst referenzierenden Uberrentner für ihr nicht immer verständliches aber doch saukomisches Schauspiel. Bravo!

PS:. Falls es interessiert, ich bin nun näher an der 40 als an der 30.

Es ehrt mich, als Urheber von rantgebiet.de ins Spiel gebracht zu werden. Aber ich bin’s nicht.

Geschafft! Endlich Geburtstagswoche, endlich wieder Urlaub (naja, frei halt im weitesten Sinne) und endlich das Geheimnis von ausreichendem Schlaf gefunden! Aber der Reihe nach.

Ende der Woche rücke ich der 50 wieder ein Stück näher und so langsam gefällt mir das Konzept der Geburtstagswoche auch immer besser. Zuerst habe ich das bei Nilz Bokelberg mitbekommen, dann bei einer Freundin, die seit vielen Jahren in Kanada lebt. Was genau man da macht und ob zwei Arzttermine um jeweils 8:00 Uhr morgens da reingehören, finde ich sicherlich noch raus.

Um den Urlaub sinnvoll zu nutzen, werde ich noch Müllreste aus dem Keller entsorgen, damit ich Platz habe. Den Platz benötige ich, um ungefähr drei MIFA Klappfahrräder (ugs. Klappis) aufzubauen, die seit zwei Jahren im Teilen im Keller dahinvegetieren. Die Räder sollen dann im Mai zu einem Rekordversuch – Die längste Klappischlange der Welt – an Jugendliche aus dem ortsansässigen AJZ verliehen werden, damit sie an der Veranstaltung teilnehmen können. Eindrücke aus dem letzten Jahr gibt es auf spendenmarsch.org.

Jut, kommen wir zum interessanten Teil: Das Geheimnis von ausreichendem Schlaf! Ich verrat‘s dir. Es ist fürchterlich einfach und das einzige was du dafür machen musst, ist rechtzeitig ins Bett zu gehen. Also so viel früher, wie du fürs Doomscrolling vorm Einschlafen brauchst. Das ganze Procedere ist wissenschaftlich nicht belegt aber bei mir funktioniert es recht zuverlässig und führt zu deutlich mehr als sieben Stunden Schlaf pro Nacht. 🎉

Ich hab grad so Erwachsenenurlaub, wo man sich Dinge vornimmt, die ja erledigt werden müssen.

Bei mir waren das drei akute Dinge:

  • Keller aufräumen
  • Plattenregal tauschen (3x4 raus, 4x4 rein)
  • Steuererklärung vorbereiten

Und was soll ich sagen? Ich hab’s geschafft! Naja, fast. Für die Steuer muss ich noch die Posten für die Kinderbetreuung eintragen aber das geht fix. Ich bin zufrieden mit mir, was aktuell nicht sehr häufig vorkommt.

Wenn’s mich jetzt noch richtig packt, fotografiere ich noch diverse Dinge, die darauf warten monatelang in den Kleinanzeigen zu stehen und dann entsorgt zu werden.

PS.: Und nebenbei hab ich sogar endlich den Finger gezogen und im Heimnetz Home Assistant installiert. Mal gucken, wann das so läuft, wie es soll.

Ich genieße diese KI-Diskussionen aus dem Off, weil sie so herrlich entlarvend sind. Allerdings längst nicht so entlarvend wie der erste Kommentar auf Jans Artikel zum Thema. Kein Wunder übrigens, dass solche Reichweitenwichser (Vielen Dank an Denis für die Wortschöpfung!) ratzfatz im Filter landen.

Lieber Freitag, der 13.
Als Scheißtag, der 13.

Adam Newbold, seines Zeichens Betreiber von omg.lol hat auf die Pläne Discords reagiert, künftig Gesichts-Scans oder einen in die Kamera gehaltenen Ausweis zu verlangen und ein umfassendes Tutorial für die Installation eines IRC Servers verfasst. Als nächstes wird er noch eine Anleitung für Discourse veröffentlichen.

David Bushell hat einen für mich nachvollziehbaren Text zu seiner KI-Nutzung und AI Policy geschrieben und diesen mit den schönen Worten enden lassen:

AI criticism is not a personal attack. That is unless AI has replaced your personality, as well as your code.

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